Sonic Service präsentiert:
Alcoholic Faith Mission
Donnerstag, 02. Februar 2012
Für Fans von Arcade Fire, Broken Social Scene, Efterklang. Die Exil-Dänen geben dem Wort «Indie» alles Gute zurück, das ihm ursprünglich einmal zustand. Experimentell und dogmatisch, garstig und goldig – dass solcherlei Gegensätze sich perfekt ergänzen können, verdeutlicht Alcoholic Faith Mission. Besonders deutlich wird diese geballte Energie, die selbst all ihren noch so spärlichen älteren Balladen innewohnt, vor allem bei den sagenhaften Live-Auftritten, in denen das Publikum zur einen Hälfte wild tanzt, zur anderen ergriffen dasteht. In voller Besetzung sind Alcoholic Faith Mission zu sechst, wachsen live manchmal gar zu einem ganzen Dutzend und begegnen ihrem Publikum unerwartet energetisch – was ihnen fantastisch steht. Ihre Musik ist eigen und schier magnetisch – einmal angezogen lässt sie kaum mehr los.
Vorverkauf: 20.–Türöffnung: 20 Uhr · Konzertbeginn: 21.30 Uhr
Ab 18 Jahren
Spooman
Freitag, 10. Februar 2012
Eine Legende kehrt zurück! Der Urgrossvater des Bündner und Schweizer Hip Hop schickt sich wieder an, die Lande zu erobern. Der Rapper gilt trotz Exil in Luzern unbestritten als Ursache für Rap im Kantonsdialekt und wird somit zum gefeierten Rückkehrer! Ein charismatischer Improvisierer, der lebt was er rappt und rappt was er lebt!
Vorverkauf: 20.– Abendkasse: 23.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
Anna Rossinelli
Support: Gisela & Maissen
Freitag, 17. Februar 2012
Mit vollen Koffern machen sich Anna Rossinelli (Vocals), Manuel Meisel (Gitarre) und Georg Dillier (Bass) - auf die grosse Reise. Stets unterwegs zu sein ist sich die Band gewohnt. Als Strassenmusiker mit dem Ziel den grauen Stadtalltag bunter zu färben, lernten sie ganz Europa kennen. Auch ganz Europa lernte sie kennen: Am Eurovision Song Contest 2011 schaffte das Basler Trio in Düsseldorf mit dem Song «In Love For A While» den Sprung in die Finalshow. Sich auf Erfolgen auszuruhen ist aber nicht Anna Rossinellis Ding - neue Songs müssen her. Der Weg führte direkt ins Studio. Produziert von Fred Herrmann (HitMill) gehen nun nicht mehr nur Anna Rossinelli, sondern auch die Hörer auf Reise: mit dem brandneuen Debüt-Album «Bon Voyage».
Vorverkauf: 25.– Abendkasse: 27.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
Plattentaufe Malenco
Support: Euphrosina
Freitag, 24. Februar 2012
MALENCO. Singer-, Songwriter und Troubadour. Stammend aus Feldis/GR, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Nach erfolgreichen Touren und CD Releases mit der Band Nguru ist MALENCO nun ausschliesslich mit Gitarre und Schnorragiiga unterwegs. Als erster Solokünstler dieser Stilrichtung wurde Debut-CD «Pontifex» beim renomierten Label Leechredda/ZH veröffentlicht. MALENCOs 2. CD «16 footprints in the gumboot nation» ist ein Blumenstrauss an Emotionen und unterschiedlicher Musikstile zwischen den Eels und ManuChao. Vom Blackmail-Produzenten Simon Jäger produziert, springen die Songs scheinbar mühelos von Pop über Reaggea hin zum akustischen Country. Das gemeinsame sind einzig die eingängigen Harmonien, die frechen Texte und die unverkennbare Stimme von Mr. Mad MALENCO, Bündens Troubadour Nr.1.
Abendkasse: 20.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
Sonic Service präsentiert:
Loch Lomond · Support: Scoop
Donnerstag, 01. März 2012
Ob sich Loch Lomond nach dem See in Schottland oder dem Whisky benannt haben, können wir euch leider nicht sagen. Ist uns auch egal. Die unkonventionelle Band aus Portland, mit ehemaligen Mitgliedern der Decemberists, besticht durch einzigartigen Kammer-Pop. Dieser erwärmt eindringlich die Herzen jedes Hörers. So ist es bei Loch Lomond nicht unüblich, dass neben der bewährten Band-Instrumentierung Klavier, Gitarre, Bass und Schlagwerk auch mit Vibraphon, Ukulele, Melodica, Klarinette, Banjo, Mandoline, Flöte und Glockenspiel zu Werke gegangen wird. Das Ergebnis ist Musik, die man wohl schnell mit barocker Opulenz assoziiert. Nun beehrt das Sextett Europa mit ihrem vierten, wiederum ausgezeichneten Album «Little Me Will Start A Storm».
Vorverkauf: 20.–Türöffnung: 20 Uhr · Konzertbeginn: 21.30 Uhr
Ab 18 Jahren
Testsieger
Samstag, 03. März 2012
Die Jungs von Testsieger machen nicht nur im Auftreten eine sportliche Erscheinung sondern haben auch durchaus einen sportlichen Anspruch an ihre Musik. Mit ihrem vorpreschendem Live Schlagzeug und spacig bis krachigen Sounds sowie fettesten Bässen aus ihren viel zu alten Keyboards und Klanggeneratoren, durchgeknallten Echoeffekten und selbstironischen Gesangs- und Sprachfetzen, gibt es für die tanzwütige Meute so richtig amtlich Eine auf die Zwölf. High-Speed-Elektro, mit viel Punk-Attitüde, trifft auf New Rave. So etwa, als ob sich Daf Dos mit Ed Banger vereinen. Jerry Mono und Derek Vulkano leben live ihren Hang zu musikalischen Exzessen aus und verhauen mit allen Extremitäten ihre Instrumente… grosser Sport eben!
Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
Plattentaufe: Nau
Freitag, 09. März 2012
Vom aussterben bedrohte Wörter in Geschichten einer Minderheit, in einer Sprache die Töne in Moll atmet! Laut und still! Still und noch viel lauter als everything else! Energetisch und roman(t)isch verschnörkelt, voll mit allem Besten was Rock'n'Roll seit 50 Jahren versucht! NAU ist ROCK! Das ist der Soundtrack aus vergangener Zeit, die Urgewalt der Bergstürze, der Duft von Edelweiss und klarem Quellwasser! So klingt die Schweiz, ja! Wäre Elvis ein Schweizer gewesen, dann ein Bündner und Johnny Cash sein Bruder, The Edge sein Gitarrist und Trent Reznor sein Sohn, laut und verzerrt seine Musik - und NAU seine Band!
Abendkasse: 20.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
Paddy And The Rats
Freitag, 31. März 2012
Ungewöhnliche Töne schlägt die seit 2008 bestehende ungarische Gruppe Paddy and the Rats bei ihren Konzerten an, wenn neben Sänger Paddy, Bassist Vince, Gitarrist Joey und Schlagzeuger Seamus auch zwei traditionellere Musiker auf der Bühne stehen: Sonny der Harmonium-Spieler und Sam der Geiger, irischer Flötenspieler und schottischer Dudelsackbläser. Die sechs «Iren» sind nach eigener Aussage zu Ratten geworden, weil diese in der Tierwelt den gleichen Platz einnehmen wie der Punk in der Musikwelt: Sie sind dreckig und schädlich. Und ihre Musik folge genau diesem Stil. Paddy and the Rats verbindet die Kneipen- und Kaschemmenmusik verschiedener Nationen mit coolem, rotzigem Punk-Rock. So finden die Zuhörer neben den am meisten genutzten irischen Kneipensound und keltischen Motiven auch Polka, russische Elemente und Zigeunerrhythmen in den Liedern wieder.
Vorverkauf: 15.– Abendkasse: 18.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
The Black Box Revelation
Donnerstag, 19. April 2012
Als es 2007 zum ersten Mal im Gebüsch raschelte, rieben sich viele Kritiker verwundert die Augen, standen vor ihnen doch zwei Jungspunde, die eigentlich noch grün hinter den Ohren sein sollten. Damals hielten The Black Box Revelation ihr frisch produziertes Debütalbum «Set Your Head On Fire» in den Händen und tingelten, vom Erfolg der eigenen Musik verblüfft, durch die kleinen Clubs rund um ihre belgische Heimat. Ihr Publikum war im Schnitt vier mal so alt wie sie selbst. Musikverdrossene 68er, die ihre Freunde im Schlepptau hatten und am Ende einer schweisstreibenden Show die ein oder andere Freudenträne aus dem Augenwinkel wischten, sich gegenseitig auf die Schulter klopften, um schweren Herzens eingestehen zu müssen: «Siehst du, es gibt doch noch gute Musik». Seinerzeit hatten sie die richtigen Platten aus den Schränken der Eltern gepickt, nämlich jene mit vergilbten Cover-Bildern alternder Blues-Musiker und mit ihrer Musik einem beinahe zur Vergessenheit verdammten Genre eine gehörige Portion Wut eingeflösst und ihm eine Frischzellenkur verpasst. Inzwischen sind auch ihre Hände um einige Jahre gealtert und mit ihnen ihr drittes Album «My Perception».
Vorverkauf: 22.– Abendkasse: 25.–
Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 21.30 Uhr
Ab 18 Jahren
Ivan Ivanovich & The Kreml Krauts
Honky Tonk
Freitag, 20. April 2012
Ein Fetzen Ska, ein Splitter Russland und eine Lache aus verschüttetem Punk fließen aus elektrischen Gitarrenbässen, Horn, Saxophon und über Schlagzeug, Akkordeon und Geige. Darauf tanzen Ivan Ivanovich and the Kreml Krauts. Eine Geige und ein Akkordeon, das des A-Molls nicht mächtig ist, bringen Euch Ost-Europas Melodien ins Herz. Mit einer von Wein und Wolga ausgewaschenen Stimme singen Ivan Ivanovich and the Kreml Krauts Euch Lieder von Schnitzel, Wodka und Schmerz, während Horn, Schlagzeug, Bass und Gitarre Eure Beine unterhalten.
Abendkasse: 25.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren
DeWolff
Freitag, 04. Mai 2012
DeWolff nennt sich ein dreiköpfiges Rockmonster, das anscheinend direkt aus dem Schlamm des Mississippi gekrochen kommt, um die Welt mit wildem, psychedelischem Sixties-Blues-Rock zu erschüttern. Dass es sich hier vielmehr um drei blutjunge Holländer handelt, die den Hörer mitnehmen in eine Zeit, in der Led Zeppelin, Cream, Pink Floyd und Deep Purple die Welt beherrschten, ist umso erstaunlicher. Die Zukunft des Rock'n'Roll bedient sich der Vergangenheit. Authentisch kreischt die Hammond-Orgel, heult die Gitarre und donnert das Schlagzeug – und über allem thront eine Stimme, die leidenschaftlicher kaum denkbar ist. Stil, Lautstärke, Seele und Leidenschaft gehen bei DeWolff Hand in Hand.
Vorverkauf: 23.– Abendkasse: 25.–Türöffnung: 21 Uhr · Konzertbeginn: 22 Uhr
Ab 18 Jahren



